!!!                                 IMPORTANT                               !!!
!!! Because of a long-standing ADFS IDE-related bug, CDBurn can't correctly !!!
!!! detect CD writers connected to the internal IDE bus on your Risc PC or  !!!
!!! A7000(+), if you don't also have a harddisc connected to the internal   !!!
!!! IDE and configured (*configure IDEDiscs 1).                             !!!
!!!                                                                         !!!
!!! To work around this bug, load the file !CDBurn.settings into your       !!!
!!! favourite text editor and change the line                               !!!
!!!   scanAcorn=yes                                                         !!!
!!! to                                                                      !!!
!!!   scanAcorn=forced                                                      !!!
!!! If you use the "forced" setting and don't have an ATAPI drive on your   !!!
!!! IDE bus, CDBurn will possibly hang the machine.                         !!!
 
CDBurn Benutzerhandbuch
=======================

Handbuch Version 1.06, fr CDBurn Version 1.62

CDBurn ist Copyright 1996-2005 Steffen Huber.
Alle Rechte vorbehalten.

Alle Warenzeichen anerkannt.

Es wurden alle Bemhungen unternommen, um dieses Produkt zuverlssig und
sicher zu machen. Allerdings sind weder Steffen Huber noch hubersn
Software haftbar fr eventuelle Schden oder Verluste, die durch die
Benutzung dieses Programmes oder durch die Informationen dieses Handbuchs
entstehen.

                            hubersn Software
                              Steffen Huber
                           Geigeraeckerstr. 19
                            71336 Waiblingen
                                Germany
                          Fax: +49 7151 920355
                    EMail: steffen@hubersn-software.com
                   WWW: http://www.hubersn-software.com/

             Offizielle CDBurn Website: http://www.cdburn.net/


Diese Software befindet sich in stndiger Weiterentwicklung. Upgrades
werden blicherweise kostenfrei auf der CDBurn Upgrade Website zur
Verfgung gestellt:
http://www.hubersn-software.com/upgrading.html
Die fr die Nutzung der Upgrades notwendigen Details sind im
Unterverzeichnis "Upgrader" auf der CDBurn-Diskette hinterlegt.

Es wird empfohlen, die CDBurn Mailingliste zu abonnieren. Dort werden
regelmig neue Versionen angekndigt und bei Problemen geholfen. Weitere
Informationen unter
http://www.hubersn-software.com/cdbsupport.html

Besonderer Dank geht an Matthias Faust, der die wunderschnen neuen Icons
produziert hat.


Hardwarevoraussetzungen:
 - Acorn-Computer mit RISC OS 3.50 oder hher mit mindestens 4 MB RAM
 - SCSI-Karte 100% kompatibel zum Acorn-Standard und in der Lage, mindestens
   600 KByte pro Sekunde zu bertragen.
   Alternativ eine IDE-Karte von APDL/MicroDigital mit Support fuer den
   ATAPI_BE_Op SWI
   Alternativ eine IDE-Karte von Simtec bzw. UniPod von STD mit Support fuer
   den IDEFS_ATAPICmd SWI (Version 1.11 und neuer)
   Alternativ ein Risc PC mit dem CD-Brenner *sowie einer Festplatte* am
   internen IDE-Anschluss
   Alternativ eine RiscStation oder ein MicroDigital Mico
   Alternativ ein Castle Technology IYONIX pc
   Alternativ ein MicroDigital Omega
 - CD-Brenner oder CD-ReWritable, der von CDBurn untersttzt wird
 - viel freier Platz auf einem Festplattenlaufwerk, um die CD-Daten
   zwischenspeichern zu knnen
 - um die Funktion "CD kopieren" nutzen zu knnen, mindestens ein
   zustzliches CD-ROM-Laufwerk, entweder ein SCSI-Laufwerk, oder von
   CDFS untersttzt

 derzeit untersttzte Laufwerke:
 CD-Brenner:
     Grundig CDW100
     HP 4020(i) (auch bekannt als HP C4323/C4324)
     HP 6020(i)
     Philips CDD2000
     Philips CDD2600
     Plasmon CDR4220
     Plextor PX-R820T (MMC compatible)
     Yamaha CDR200(t) (MMC compatible)
     Yamaha CDR400(t) (MMC compatible)
     Teac CDR56S (MMC compatible)
     Teac CDR56S-450 (MMC compatible)
     Teac CDR56S-600 (MMC compatible)
     Teac CDR58S (MMC compatible)
     Sony CDU-920S (TAO only)
     Sony CDU-924S (TAO only)
     Sony CDU-926S (TAO only)
     Sony CDU-948S (TAO only)

 CD-ReWritable:
     Philips CDD3600 (MMC-kompatibel, TAO only)
     Plextor PX-W4220T (MMC-kompatibel)
     Plextor PX-W8220T (MMC-kompatibel)
     Plextor PX-W124T (MMC-kompatibel)
     Plextor PX-W1210T (MMC-kompatibel)
     Sony CRW-195 (MMC-kompatibel)
     Sony CRW-210 (MMC-kompatibel)
     Sony CRW-215 (MMC-kompatibel)
     Sony CRW-220 (MMC-kompatibel)
     Yamaha CRW2260 (MMC-kompatibel)
     Yamaha CRW4260 (MMC-kompatibel)
     Yamaha CRW4416 (MMC-kompatibel)
     Yamaha CRW6416 (MMC-kompatibel)
     Yamaha CRW8424 (MMC-kompatibel)
     Traxdata CDRW2260(Pro) (MMC-kompatibel)
     Traxdata CDRW2260Plus (MMC-kompatibel, TAO only)
     Traxdata CDRW4260 (MMC-kompatibel)
     Ricoh MP6020S (MMC-kompatibel, TAO only) (DAO experimental)
     Ricoh MP7040S (MMC-kompatibel)
     Ricoh MP7060S (MMC-kompatibel)
     Nomai 680.rw (MMC-kompatibel, TAO only)
     Mitsubishi MCA-CDRW 226 (MMC-kompatibel, TAO only)
     andere MMC-kompatible Laufwerke

!!! Besitzer eines Philips CDD2600 und HP 6020, Vorsicht! Obwohl ihr    !!!
!!! CD-Brenner Audio-Daten mit sechsfacher Geschwindigkeit lesen knnen !!!
!!! sollte, zeigt die Erfahrung, da das nicht immer der Fall ist. Es   !!!
!!! wird empfohlen, diese Laufwerke bei einfacher oder zweifacher       !!!
!!! Geschwindigkeit beim Lesen von Audio-Daten zu betreiben.            !!!

Achtung: sollten sie ein Acorn Access Netzwerk betreiben, schalten sie dieses
bitte ab, solange zeitkritische Operationen durchgefhrt werden.

Einige SCSI-Controller versuchen, fr konfigurierte Laufwerke nicht vorhandene
IDs stndig abzuscannen, was den Betrieb empfindlich stren kann. Bitte
diese Laufwerke dekonfigurieren.

Hinweis zur deutschen bersetzung:
Es wurde nicht versucht, sklavisch jeden Begriff zu bersetzen. Ein Icon ist
weiterhin ein Icon und nicht ein "Sinnbild". Ein Button ist ein Button und
nicht ein "Knopf" oder eine "Schaltflche". Das sollte der Lesbarkeit
zugute kommen.

0. Inhalt
~~~~~~~~~
    1.  Installation
    2.  Konfiguration
    3.  Erstellung einer Audio-CD
    4.  Bereitstellen der Daten fr eine Daten-CD
    5.  Schreiben einer Daten-CD
    6.  Kopieren einer CD
    7.  Erstellung einer Multi-Track-CD
    8.  Tools
    9.  Was tun, wenn etwas schiefgeht
    10. Dank
    11. Wenn sie einen Vorschlag haben...
    A.1 Anhang 1: Erstellen einer eigenen Dateinamenbersetzungstabelle
    A.2 Anhang 2: Umstellen der Sprache


1. Installation
~~~~~~~~~~~~~~~
Die Installation von CDBurn auf der Festplatte besteht lediglich aus dem
Kopieren des gesamten Inhalts der CDBurn-Diskette in ein Verzeichnis
ihrer Wahl auf ihrer Festplatte. CDBurn ist nicht kopiergeschtzt, und
es ist erlaubt, eine beliebige Anzahl von Sicherheitskopien fr den
persnlichen Bedarf zu machen. Gegebenenfalls sind Teile des Disketteninhalts
noch zu entpacken mit Hilfe der gngigen Programme wie SparkFS, SparkPlug
oder InfoZip.


2. Konfiguration
~~~~~~~~~~~~~~~~
Der erste und wichtigste Schritt bevor sie CDBurn benutzen knnen, ist
die Konfiguration von CDBurn fr ihren Computer und ihre Peripherie. Dazu
machen sie einen Doppelklick auf das CDBurn-Icon auf ihrer Festplatte, um
CDBurn zu starten. Wenn das Icon auf der Iconleiste erscheint, klicken sie
darauf mit der Mentaste (mittlere Maustaste) und whlen sie den Menpunkt
"Konfigurieren" aus (mit der linken Maustaste). Es erscheint nun ein Fenster,
in dem alle notwendigen Konfigurationen vorgenommen werden knnen.

Zuerst sollten sie ihren CD-Brenner einstellen. Um das zu tun, klicken
sie auf das Menicon innerhalb von "CD-Brenner Optionen" und whlen sie
im Men ihren CD-Brenner aus. CDBurn scannt beim Start alle Laufwerke
an allen Karten und bietet diese als Liste an. Sollten sie vergessen
haben ihr Laufwerk vir dem CDBurn-Start anzuschalten, klicken sie bitte
auf den "Rescan"-Button. Sollte ihr Laufwerk immer noch nicht auftauchen,
kontaktieren sie bitte hubersn Software Support.

Wenn die Option "Simulation als Standard" ausgewhlt ist, ist der
Simulationsmodus beim Schreiben mit dem CD-Brenner berall in
CDBurn vorselektiert. Egal wie diese Option konfiguriert ist, es
ist in jedem Falle mglich, in den jeweiligen Dialogen den
Simulationsmodus an- und abzuschalten.

Ihr CD-Brenner sollte nun korrekt konfiguriert sein.

Als nchstes whlen sie das von ihnen bevorzugte CD-ROM aus. Dazu klicken
sie auf das Menicon innerhalb von "CD-ROM Optionen" und whlen das
gewnschte Laufwerk aus. In diesem Men sollte auch ihr Brenner erscheinen,
denn er ist auch als CD-ROM nutzbar. Ist das Laufwerk mit einem
"CDFS:"-Prefix versehen, wird zur Ansteuerung der fr das jeweilige
Laufwerk aktive CDFS-Treiber genutzt, ansonsten steuert CDBurn das
Laufwerk direkt. Normalerweise ist eine Direktsteuerung zu bevorzugen,
nur bei auftauchenden Problemen sollte die CDFS-Variante verwendet werden.

Das CD-ROM wird als Quellaufwerk beim Einlesen von Audio-Daten ("sampling")
und beim Kopieren verwendet. Es wird empfohlen, fr das Einlesen von
Audio-Daten den CD-Brenner zu verwenden, da dieser meist eine exaktere
Leseeinheit beinhaltet als viele normale CD-ROMs, und zudem manche
Standard-CD-ROMs das Auslesen von Audio-Daten gar nicht untersttzen.

Unter "Audio Optionen" kann die Lese- und Schreibgeschwindigkeit fr das
Einlesen von Audio-Daten und fr das Schreiben von Audio-CDs eingestellt
werden. Beide Geschwindigkeiten knnen einen Einflu auf die Qualitt
haben, mehr dazu im Absatz "Wie whle ich die korrekte Geschwindigkeit?".

Unter "Daten Optionen" kann die Lese- und Schreibgeschwindigkeit fr das
Einlesen und Schreiben von Daten-CDs eingestellt werden. Einflsse auf
die Qualitt gibt es hier nicht. Zustzlich kann man noch die Option
"nicht fixieren" auswhlen. Diese ist dann ntzlich, wenn man eine
Multi-Track-CD erstellen will, insbesondere fr gemischte Daten/Audio-CDs
(siehe Kapitel 7). Die Fixierung wird normalerweise am Ende
eines Schreibvorgangs durchgefhrt. Sie sorgt dafr, da beispielsweise
das Inhaltsverzeichnis der CD korrekt geschrieben wird, so da jedes
CD-ROM oder jeder Audio-CD-Player die CD lesen bzw. abspielen kann.
Nicht fixierte CDs knnen nur von CD-Brennern gelesen werden, und auch das
nur bei sehr verminderter Geschwindigkeit.

Aber Vorsicht - nicht alle CD-ROMs lassen tatschlich ein Setzen der
Geschwindigkeit zu. Oftmals ist beispielsweise das Einlesen von Audio-Daten
nur mit einfacher Geschwindigkeit mglich, und das Lesen von normalen Daten
immer nur mit der vollen Geschwindigkeit. Der Brenner kann zudem jederzeit
aufgrund z.B. Informationen, die sich auf dem Medium befinden, entscheiden,
seine Brenngeschwindigkeit herabzusetzen. Weiterhin stehen nicht
notwendigerweise alle konfigurierbaren Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
tatschlich zur Verfgung.

Wenn alle Konfigurationsoptionen zu ihrer Zufriedenheit gesetzt sind,
klicken sie auf den "Speichern"-Button, um die Einstellungen auf der
Festplatte zu speichern. Immer, wenn nun CDBurn gestartet wird, werden
die zuletzt gespeicherten Einstellungen benutzt. Sie knnen natrlich
jederzeit wieder gendert und erneut gespeichert werden.

Fr temporre Umkonfigurierungen benutzen sie den "OK"-Button. Dadurch
werden ihre Einstellungen nicht berschrieben, sondern nur die neu
gewhlten als die aktuellen Einstellungen verwendet.

Ein Klick auf den "Abbruch"-Button stellt wieder die Optionen her, die
beim ffnen des Fensters aktiv waren.

 Wie whle ich die korrekte Geschwindigkeit?
 -------------------------------------------
 CDBurn erlaubt es, fr Schreib- und Leseoperationen Geschwindigkeiten
 vorzugeben. Vielleicht mgen sie nun denken "Warum sollte ich meinen
 CD-Brenner oder mein CD-ROM ausbremsen". So leicht ist es aber leider
 nicht.

 Wenn Audio-Daten von einer CD gelesen werden, ist eine sehr groe Genauigkeit
 vonnten, um alle Daten korrekt zu lesen. Das kommt daher, da Audio-Daten
 keine speziellen Fehlererkennungscodes enthalten, wie das beispielsweise
 normale Daten auf CDs tun. Es ist also fr das Lesegert nicht mglich
 zu entscheiden, ob die soeben gelesenen Daten nun Fehler enthalten oder
 nicht. Je geringer die Geschwindigkeit ist, desto einfacher ist das
 Lesen der Daten, d.h. die Fehlerwahrscheinlichkeit sinkt ebenfalls.

 Die meisten CD-Brenner sind sehr gut beim Einlesen von Audio-Daten bei
 zweifacher oder vierfacher Geschwindigkeit. Andererseits mu man
 auch die Computerseite betrachten. Der Computer mu alle angelieferten
 Daten verarbeiten, sprich auf Festplatte speichern knnen. Da das
 Lesen von Audio-Daten aus technischen Grnden kontinuierlich passieren
 mu, mu dieser Speichervorgang recht schnell vor sich gehen. Auf einem
 langsamen Computer (z.B. einem Computer ARM250-Prozessor) mit einem
 langsamen Laufwerk und einer langsamen SCSI-Karte (z.B. einem
 8bit-Mini-Podule) kann theoretisch schon zweifache Geschwindigkeit zu
 schnell sein, insbesondere wenn das Quell- und Ziellaufwerk ber die
 gleiche SCSI-Karte, d.h. physikalisch ber dieselbe Leitung angeschlossen
 sind und angesprochen werden.

 Werden sie mitrauisch, wenn das Einlesen von Audio-Daten lnger dauert
 als erwartet. Das knnte ein Problem mit dem CD-ROM sein, da momentan
 nicht mit der gewnschten Geschwindigkeit arbeiten kann. Das Resultat
 ist meist eine stark verschlechterte Audio-Qualitt. Verwenden sie eine
 geringere Lesegeschwindigkeit, falls das passiert.

 Beim Schreiben der Audio-Daten bestimmt die Geschwindigkeit ebenfalls die
 Qualitt des Schreibvorgangs. Leider kann man hier keine generelle
 Empfehlung aussprechen, da es sehr davon abhngt, auf welche "bevorzugte"
 Geschwindigkeit der CD-Brenner ab Werk kalibriert wurde. Generell scheint
 einfache Geschwindigkeit beim Brennen die hchste Qualitt zu ergeben.
 Gott sei Dank sind derartige berlegungen aber eher fr "High-End-Freaks"
 interessant. Bei einer durchschnittlichen HiFi-Anlage sind die anderen
 Komponenten wie Qualitt des DA-Wandlers, der Laufwerkseinheit und
 nicht zuletzt von Vor- und Endstufe sowie der Lautsprecher sehr viel
 strker an der Klangqualitt beteiligt als die Schreibgeschwindigkeit beim
 Erstellen einer Audio-CD. Zudem reagieren Audio-CD-Player auch noch
 unterschiedlich auf unterschiedliche Rohlingtypen und -beschichtungen. Auch
 hier kann keine generelle Empfehlung ausgesprochen werden.

 Obwohl also wie besprochen die Schreibgeschwindigkeit die Qualitt wenig
 bis gar nicht beeinflut, ist sie dennoch die zentrale Komponente fr ein
 zuverlssig arbeitendes CD-Brenn-System. Das kommt daher, da das Brennen
 einer CD ein ununterbrechbarer Vorgang ist. Das heit gleichzeitig, da
 der Computer zu jeder Zeit in der Lage sein mu, die Daten in der
 gewhlten Schreibgeschwindigkeit dem CD-Brenner zur Verfgung zu stellen.
 Sollte das nicht der Fall sein, bricht der Schreibvorgang ab (mit dem
 Fehler "buffer underrun"), und der Rohling ist zerstrt. Um auf der
 sicheren Seite zu sein, verwendet man also einfache Schreibgeschwindigkeit.
 Wirklich notwendig ist das aber nur auf sehr langsamen Rechnern. Fr einen
 Risc PC mit einigermaen schneller Festplatte stellt vierfache Geschwindigkeit
 normalerweise kein Problem dar. Verwenden sie einen simulierten
 Schreibvorgang, um zu testen, ob ihr System mit der jeweiligen Schreib-
 geschwindigkeit zurecht kommt.


3. Erstellung einer Musik-CD
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Klicken sie mit der linken Maustaste auf das CDBurn-Icon. Das Hauptfenster,
genannt "CDBurn Kontrollzentrum", wird geffnet. Klicken sie auf
das Icon "Musik-CD erstellen".

Eine Musik-CD besteht normalerweise aus mehreren Tracks [1]. Auf einem
Standardrohling kann man 74 Minuten Musik unterbringen (es gibt durchaus
auch 60-Minuten-Rohlinge sowie solche mit greren Kapazitten, diese
sind aber sehr schwer erhtlich und auch teuer). Als erstes berlegt man
sich also, welche Musikstcke man auf der Musik-CD haben will. Legen sie
eine Musik-CD, von der sie ein oder mehrere Stcke auf ihre Musik-CD
brennen wollen, in ihr CD-ROM (es ist empfohlen, da sie ihren CD-Brenner
auch als CD-ROM innerhalb von CDBurn konfigurieren und benutzen - siehe
auch 2. Konfiguration) und klicken sie auf das linke Icon ("+CD") am
oberen Rand des Audio-Layout-Fenster. Ein anderes Fenster wird geffnet,
in dem alle Tracks der gerade eingelegten CD angezeigt werden.

CDBurn enthlt eine kleine Datenbank von CDs und den Titeln der Musik- oder
Datentracks. Wenn sich die eingelegte CD bereits in der Datenbank
befindet, wird in dem Feld "Eingelegte CD" der Titel der CD angezeigt,
und in der Spalte unter "Titel" die jeweiligen Titel der Tracks. Wenn
die CD unbekannt ist, werden alle Titel als "Ohne Titel" angezeigt.
Die Titel der CD und der Tracks knnen gendert werden. Dazu einfach
auf das jeweilige Icon klicken, und schon wird aus dem normalen Icon ein
beschreibbares Icon, wo der Titel eingegeben werden kann. Solange das
Fenster den Eingabefokus hat, knnen sie beliebig mit den Cursor-Tasten
bzw. durch TAB oder Return die Eintrge durchgehen. Wenn das Fenster
geschlossen wird, wird die Datenbank von CDBurn aktualisiert, und die
CD ist nun bekannt.

Um einen Musik-Track zur zur erstellenden CD hinzuzufgen, klicken sie
auf die Tracknummer. Beim Klick mit der Spezial-Taste (rechte Maustaste)
bleibt das Fenster offen, um so komfortabel mehrere Tracks einer CD
hinzufgen zu knnen.

Die Daten der hinzugefgten Musik-Tracks erscheinen nun im Fenster
"Derzeitiges Audio-Layout:...". Diese Musik-Tracks sollten nun
eingelesen werden. Dazu whlen sie den jeweiligen Track durch Klick aus,
und klicken dann auf das zweite Icon von rechts, bzw. whlen den
Menpunkt "Track einlesen..." aus. Es erscheint eine Save-Box. Whlen
sie nun das gewnschte Soundformat aus. Keine Angst - beide Formate sind
"verlustfrei", d.h. die volle CD-Information wird gespeichert.
Das WAV-Format hat den Vorteil, da es von vielen Sample-Editoren
untersttzt wird, und ein entsprechendes Tool zum Abspielen von WAV-Dateien
gibt es in Form des !Player beim Risc PC bereits kostenlos dazu [2]. Auerdem
kann das WAV-Format von CDBurn automatisch erkannt werden. Das CD-Format [3]
hat den Vorteil des geringeren Overheads. Da die CD-Daten bereits in der Form
vorliegen, in der der CD-Brenner diese erwartet, mu CDBurn keine
Umwandlung mehr vornehmen. Bei sehr langsamen Systemen kann das von
Vorteil sein. Ansonsten wird das Verwenden des WAV-Formats empfohlen.

Ziehen sie das Dateiicon an einen Platz auf ihrer Festplatte, wo gengend
Speicherplatz vorhanden ist. Audio-Daten bentigen enorm viel Speicher.
Ein durchschnittlicher Musik-Track von 4 Minuten bentigt beispielsweise
ungefhr 41 MByte! Fr eine 74 Minuten-Musik-CD bentigt man deshalb etwa
750 MByte, um alle Daten zu speichern.

CDBurn beginnt nun mit dem Einlesen der Audio-Daten. Dieses Einlesen geschieht
im Singletasking, da es sich um eine sehr zeitkritische Operation handelt.
Die Sanduhr zeigt ihnen, wie weit das Einlesen bereits fortgeschritten ist.
Wenn es beendet ist, teilt CDBurn dieses in einem Fenster mit. Zustzlich
werden die Daten im Fenster auf den neuesten Stand gebracht - es erscheint
zustzlich der Schriftzug "Eingelesen" beim soeben eingelesenen
Musik-Track.

Wiederholen sie den soeben beschriebenen Ablauf, um alle gewnschten
Tracks einzulesen. Wenn sie mehrere Tracks von einer CD haben, knnen
sie diese zusammen auswhlen (mit der rechten Maustaste, hnlich wie
beim Filer-Fenster). Nach Auswahl von "Track einlesen..." enthlt die
Save-Box ein Verzeichnis statt einer Datei, in dem dann die jeweiligen
Musikdaten gespeichert werden.

Zur Beachtung: nicht alle CD-ROMs sind in der Lage, Audio-Daten zu lesen,
und es gibt viele unterschiedliche Methoden, wie ein Programm das tun kann,
von denen wiederum einige nicht von den Herstellern dokumentiert sind.
Deshalb ist es angeraten, das Einlesen von Audio-Daten mit dem CD-Brenner
durchzufhren. Wenn dieser von CDBurn untersttzt wird, funktioniert das
Einlesen auf jeden Fall.

Es gibt gewisse Operationen, die jederzeit durchgefhrt werden knnen.
Mit "Track lschen" (als Button das rote "X" in der Mitte der Buttons) lscht
man alle derzeit selektieren Tracks. Mit dem Menpunkt "Neues Audio-Layout"
verwirft man das derzeitige Layout und beginnt ein neues - alle vorherigen
Track-Daten werden gelscht.

Die Reihenfolge der Tracks kann selbstverstndlich im Nachhinein noch gendert
werden. Einfach einen beliebigen Track an die gewnschte Stelle ziehen.

Ein Doppelklick auf einen Track ffnet ein Fenster, in dem ausfhrliche
Informationen zu diesem Track enthalten sind. Hier kann man zustzlich
die Pausenlnge zwischen den Tracks definieren - dies hat aber nur
Einflu beim Schreiben im disc-at-once Modus! Die Pause eines Tracks
befindet sich immer VOR dem Track. Die Lnge wird in Blocks angegeben:
eine Sekunde entspricht 75 Blocks.

Wenn sie mit ihrem Audio-Layout zufrieden sind, sollten sie es abspeichern.
Einfach im Men dem Menpunkt "Audio-Layout speichern" folgen, und das
Icon in der Save-Box in das Verzeichnis ihrer Wahl ziehen. Solcherart
gespeicherte Audio-Layouts knnen wieder in CDBurn eingeladen werden,
indem sie auf das Audio-layout-Fenster gezogen werden.

Jetzt kann der eigentliche Schreibvorgang beginnen. Legen sie einen
leeren Rohling in ihren CD-Brenner ein und klicken sie auf den rechten
Button im Fenster, der eine CD mit einem darauf zeigenden roten Pfeil zeigt.
Das Fenster "Musik-CD schreiben" wird daraufhin geffnet.

Whlen sie nun die Schreiboptionen aus. Eine Auswahl des Buttons
"Simuliere Schreibvorgang" sorgt dafr, da der CD-Brenner nicht
wirklich den Rohling beschreibt, sondern den Schreibvorgang nur
simuliert durchfhrt. Das ist immer dann ntzlich, wenn man beispielsweise
nicht wei, ob der Computer schnell genug ist fr den Schreibvorgang.
Eventuelle Fehler beim Schreiben bedeuten dann nicht den Verlust eines
Rohlings.

Whlen sie nun die Schreibmethode. Disc-at-once hat den Vorteil, da
definierbare Pausenlngen zwischen den Tracks mglich sind - bei Track-at-once
werden IMMER 2 Sekunden automatisch vom CD-Brenner eingefgt.
Nun knnte man meinen, da man einfach immer disc-at-once verwenden sollte.
Prinzipiell ja, allerdings haben einige Brenner in frhen Firmwareversionen
erhebliche Probleme mit dieser Schreibmethode, und einige untersttzen sie
gar nicht. Im Zweifelsfall kommt es auf den Versuch an.

Wenn alle Parameter eingestellt sind, klicken sie auf den "Schreiben"-Button
unten im Fenster. CDBurn fhrt daraufhin ein paar Tests durch, z.B.
ob tatschlich ein beschreibbares Medium eingelegt ist, ob darauf gengend
Platz vorhanden ist, ob alle Musik-Tracks bereits auf der Festplatte
vorliegen und lesbar sind usw., und beginnt dann den Schreibvorgang.
Ein Informationsfenster zeigt an, wie weit der Schreibvorgang fortgeschritten
ist, sowie die vermutliche Dauer des kompletten Schreibvorgangs. Nachdem
der letzte Track geschrieben wurde, beginnt CDBurn mit der Fixierung der
CD. Das kann, je nach CD-Brenner, nochmal 2-6 Minuten dauern, danach wird
die CD ausgeworfen, wenn das Schreiben erfolgreich abgeschlossen wurde.

Alle Schreiboperationen werden aus Sicherheitsgrnden im Singletasking
durchgefhrt.

[1] Die deutsche bersetzung von "Tracks" ist normalerweise "Spuren".
    Allerdings hat ein normal denkender Mensch Musikstcke auf einer
    CD noch nie als "Spuren" bezeichnet. Da zudem "Daten-Tracks" und
    "Musik-Tracks" prinzipiell dasselbe sind, wre es sinnlos, fr
    beide Arten von "Tracks" nun unterschiedliche neue Namen zu erfinden.
    Deshalb also "Tracks".

[2] Eine andere Abspielmglichkeit ist beispielsweise das exzellente
    Programm SoundCon von Rick Hudson. Dieses Programm kan praktisch jedes
    beliebige Soundformat abspielen, und ist als Freeware erhltlich.

[3] Das CD-Format hat folgende Parameter:
    16 Bit Stereo, signed linear, 44.1 kHz Samplefrequenz, big endian

4. Bereitstellen der Daten fr eine Daten-CD
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
CD-ROMs wurden entwickelt als mglichst plattformunabhngiges Medium.
Da es aber unter verschiedenen Computern sehr groe Unterschiede bei
den Dateisystemen gibt (Dinge wie die Lnge der Dateinamen sowie die
erlaubten Zeichen innerhalb eines Dateinamens sind die aufflligsten
Unterschiede), wurde sozusagen als "kleinster gemeinsamer Nenner"
der ISO9660-Standard geschaffen, der beschreibt, wie eine CD-ROM
aufgebaut sein soll.

Dieses ISO9660-Format wird auch von Acorns CDFS untersttzt, und zwar
der ISO Level 2 (maximale Dateinamenslnge 31 Zeichen - DOS beispielsweise
untersttzt nur ISO Level 1, d.h. das 8.3 Dateinamen-Format). Soll also
eine CD auf mehreren Plattformen gelesen werden knnen, wird empfohlen,
als Dateinamensstandard "ISO Level 1" oder "ISO Level 2" zu verwenden.

CDBurn wandelt Zeichen nach dem selektierten Dateinamensstandard um. Bei
den ISO-Standards sind nur Grobuchstaben, Ziffern und der Unterstrich
erlaubt. CDBurn konvertiert daher alle Kleinbuchstaben in Grobuchstaben,
und alle Sonderzeichen in Unterstriche, wenn ein ISO-Standard selektiert
wird. Zustzlich wird das Zeichen "/" in den ISO-Standard-Extension-Separator
"." umgewandelt, um beispielsweise CDs fr DOS aus einer DOS-Partition auf
Acorn-Seite erzeugen zu knnen.

CDFS erlaubt einen wesentlich greren Satz an Zeichen als der ISO-Standard.
Deshalb ist ein separater Dateinamensstandard "Acorn CDFS" selektierbar,
falls die CD tatschlich nur auf dem Acorn gelesen werden soll (z.B.
fr Backup-Zwecke). Eine Umwandlung von Zeichen findet hier nur bedingt statt,
Nur das Ausrufezeichen wird in einen Unterstrich umgewandelt, und smtliche
Buchstaben werden in Grobuchstaben konvertiert.

Grundstzlich werden immer die vollen Dateinamen verwendet, egal wie
lang diese sind. CDBurn gibt Warnungen aus, wenn die Limits, die unter
"Maximale ...lnge" eingestellt werden knnen, berschritten werden

Acorn hat eine eigene ISO-Erweiterung eingefhrt, die als "CDFS-Erweiterungen"
bezeichnet werden. Darin wird der Dateityp, der Datums/Zeitstempel und die
Zugriffsrechte mit abgelegt, damit eine Datei auf der CD genau dieselben
Informationen enthlt, wie eine Datei auf einem anderen Acorn-Dateisystem.
Generell sollte diese Erweiterung immer dann angeschaltet werden, wenn
CDs geschrieben werden sollen, bei denen beispielsweise der Dateityp von
Belang ist. Andere, nicht-Acorn-Systeme, ignorieren die Erweiterung
einfach.

Da CD-ROMs auf Acorn-Systemen auch teilweise von Fileservern aus angesprochen
werden, kann es wichtig sein, da jede Datei globalen Lesezugriff erhlt.
Zu diesem Zweck kann man die Option "Zugriffsrecht 'ffentlich lesbar'
erzwingen" auswhlen. Dadurch wird in den CDFS-Erweiterungen immer das
Zugriffsrecht entsprechend erweitert. Deshalb ist diese Option auch nur
dann sinnvoll, wenn auch die CDFS-Erweiterungen benutzt werden. Der
ISO9660-Standard selbst kennt keine Zugriffsrechte.

Der ISO9660-Standard erlaubt 4 verschiedene Identifier auf der CD, und zwar
den system identifier (32 Zeichen max.), den volume identifier (32 Zeichen
max.), den volume set identifier (128 Zeichen max.) und den publisher
identifier (128 Zeichen max.). Fr die meisten Systeme ist nur der
volume identifier von Belang (auch fr CDFS). Die anderen knnen ber
einen Klick auf den "Andere..."-Button gendert werden. Vorsicht: einige
Systeme limitieren die erlaubte Lnge des volume identifiers. Beispielsweise
verkraftet ein Level 4-Fileserver nur 16 Zeichen, DOS nur 12 Zeichen.

Eine wichtige Neuerung im Zusammenhang mit aktuellen Computerplattformen
sind die sogenannten Joliet-Erweiterungen. Diese erlauben sehr lange
Dateinamen, eine beliebige Schachtelungstiefe bei den Verzeichnissen und
nahezu beliebige Buchstaben als Teil des Dateinamens. Werden in CDBurn
die Joliet-Erweiterungen aktiviert, werden diese zustzlich zum immer
vorhandenen ISO9660-Standard auf die CD geschrieben. Systeme, die diese
Erweiterungen verstehen (Windows 95/98/ME/NT4/2000/XP, Linux, *BSD,
MacOS 9/X, RISC OS Select, RISC OS mit CDROMFS), knnen nun die Dateinamen
genau so anzeigen wie sie von der Quelle kommen. Als Faustregel gilt
daher, dass die Joliet-Erweiterungen nur dann abgeschaltet werden sollten,
falls der Platz auf der CD wirklich knapp zu werden droht.

4.1 Erzeugung eines ISO9660-Images von einem einzelnen Verzeichnis
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Um ein Daten-Image zu erzeugen, mssen alle Quelldaten in einem einzigen
Verzeichnis liegen. Dieses ziehen sie nun auf beschreibbare Eingabefeld
unter "Quellverzeichnis". Setzen sie alle notwendigen Optionen, wie
oben beschrieben. Nun kann entweder ein Image auf der Festplatte erzeugt
werden, oder die CD kann direkt geschrieben werden, mit einer
Image-Generierung "on-the-fly".

Ersteres wird ausgelst durch einen Klick auf den "Image Erzeugen"-Button.
Eine Save-Box wird geffnen. Ziehen sie das Icon in ein beliebiges
Filer-Fenster, wo sich gengend Speicherplatz befindet. Generell bentigt
ein ISO-Image immer mindestens soviel Speicherplatz wie die einzelnen
Dateien hinzu kommen noch 36 KB fr Verwaltungsdaten, sowie mindestens
2 KByte pro Verzeichnis. Jede Datei bentigt mindestens 2 KByte oder ein
Vielfaches davon. Nun beginnt CDBurn mit der Image-Erstellung. Dabei zeigt
ein Status-Fenster, welche Daten gerade geschrieben werden. Zustzlich
werden wichtige Informationen in einem extra Fenster angezeigt, beispielsweise
Warnungen bei ungeeigneter Datenbeschaffenheit. Nach Beendigung der
Erzeugung befindet sich das ISO9660-Image fertig zum Schreiben auf CD auf
der Festplatte.

Das "on-the-fly"-Schreiben wird durch einen Klick auf "CD on-the-fly schreiben"
ausgelst. Das entsprechend benannte Fenster wird geffnet. Die hier
einstellbaren Parameter werden in Abschnitt 5 genauer erlutert. Ein Klick
auf den "Schreiben"-Button startet auch hier den Schreibvorgang.

Dabei wird nicht zuerst ein Image erzeugt - es wird vielmehr
whrend des Schreibvorgangs das Image "virtuell" erzeugt und direkt zum
CD-Brenner geschrieben. Der dabei entstehende Overhead ist signifikant
und kann unter ungnstigen Umstnden dafr sorgen, da die notwendige
Schreibgeschwindigkeit nicht aufrechterhalten werden kann, und der
Schreibvorgang abgebrochen wird. Eine Simulation ist also in jedem Falle
angebracht. "Ungnstige Umstnde" knnen sein: langsamer Rechner, langsame
Festplatte, Daten liegen in einem Image-Filing-System (z.B. bei Brennen
einer CD aus einer DOS-Partition), es liegen viele kleine Dateien vor.
Gegebenenfalls ist die Schreibgeschwindigkeit zu verringern.

 On-the-fly-Schreiben oder vorherige Image-Erzeugung?
 ----------------------------------------------------
 Es gibt zwei Vorteile beim on-the-fly-Schreiben: der erheblich geringere
 Platzbedarf (es werden nur etwa 40 KB Festplattenplatz bentigt),
 und der Geschwindigkeitsvorteil, da das Image nicht zuerst erzeugt und
 dann geschrieben wird, sondern die Daten direkt geschrieben werden.

 Allerdings stehen diesen Vorteilen auch signifikante Nachteile gegenber.
 Beim Erzeugen eines Images hat man beispielsweise die Mglichkeit, das
 Image vor dem Brennen zu testen (beispielsweise mit !FakeCD, das sich im
 Lieferumfang von CDBurn befindet). Damit kann man sicherstellen, da alle
 Daten tatschlich lesbar sind, ob sich Programme mglicherweise an
 der CD als nur-Lese-Medium stren, oder ob der Geschwindigkeitsnachteil
 beim Lesen von CD ein Problem darstellt.

 Zudem ist natrlich der Vorgang weit weniger zeitkritisch, und damit ist
 das Risiko geringer, einen Schreibabbruch zu erhalten.

 Generell wird empfohlen, sofern es sich nicht um spezielle Daten handelt
 (z.B. eine einzige groe Datei), immer zuerst das Image zu erzeugen, und
 erst nach einer Prfung den Schreibvorgang durchzufhren - vorausgesetzt,
 der Platz auf der Festplatte reicht aus.


4.2 Erzeugung eines ISO9660-Images per Drag'n'Drop und Multisession
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

CDBurn untersttzt mit Version 1.21 erstmals die Mglichkeit, wie
im Filer per Drag'n'Drop Images zu erstellen. Dazu kann man im
Fenster "ISO-Image erzeugen" das Hauptverzeichnis des virtuellen
Images per Click auf "ffne Root" ffnen. Nun kann man per Drag'n'Drop
Dateien und Verzeichnisse von beliebigen Datentrgern einfgen - bei
sehr groen oder tief verschachtelten Verzeichnisse kann das schon
mal eine Weile dauern.

Dateien und Verzeichnisse innerhalb des virtuellen Images knnen nicht
kopiert, sondern nur verschoben werden, d.h. ein Drag zwischen
CDBurn-Filer-Fenstern resultiert im Verschieben der jeweiligen
Dateien/Verzeichnisse. Ein Doppelklick auf Dateien zum Laden ist
ebenfalls nicht mglich, da es sich strenggenommen nur um "Links" auf
Dateien handelt, nicht um Dateien selbst.

Wenn man mit seinem virtuellen Image zufrieden
ist, kann man im Men eines beliebigen CDBurn-Filer-Fensters daraus
entweder direkt eine CD brennen (on-the-fly), oder ein ISO-Image erzeugen.
Das geht vom Menpunkt "ISO Image" aus. Hier kann man ebenfalls die
alte Session einer Multisession-CD importieren - dazu mu diese CD im
CD-Brenner liegen, und CDBurn liest auf Click die komplette Verzeichnis-
struktur dieser CD ein und zeigt diese dann in den CDBurn-Filer-Fenstern.

Es ist zu beachten, da sowohl Drag'n'Drop Image-Generierung als auch
Multisession-Fhigkeit nicht vollstndig ausgereift sind - insbesondere
das saubere Abfangen von Fehlerfllen lt noch zu wnschen brig.
Dieser Teil der Software ist als Vorversion zu betrachten - es funktioniert
die meiste Zeit, aber nur, wenn man wei was man tut.

5. Schreiben einer Daten-CD
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Zum Schreiben einer Daten-CD wird einfach das Daten-Image auf das Fenster
gezogen. CDBurn fhrt daraufhin einen kleinen Test durch, ob es sich
vermutlich um ein ISO9660-Image handelt - falls das nicht der Fall ist,
wird ein Fenster mit einer Warnung geffnet. Vorsicht: Nicht-ISO-Images
knnen nicht unter CDFS gelesen werden!

Nun knnen die Parameter eingestellt werden. Die Schreibgeschwindigkeit
sollte klar sein - Erluterungen siehe oben.

Bei der Auswahl von "nicht fixieren" fhrt CDBurn die normalerweise einem
Schreibvorgang folgende Fixierung der CD nicht durch, d.h. fr normale
CD-ROMs bleibt die CD unlesbar. Diese Option kann verwendet werden, wenn
sogenannte Multi-Track-CDs (auch Mixed-Mode-CDs genannt) erstellt werden
sollen, bei denen normalerweise der erste Track ein Datentrack ist, und
die nachfolgenden Tracks Musik-Tracks.

"Simuliere Schreibvorgang" erlaubt die Durchfhrung des Schreibens als
Simulation, um beispielsweise zu testen, ob die Geschwindigkeit des
Systems fr die angegebene Schreibgeschwindigkeit ausreicht.

"Multisession" erlaubt die Erstellung von Multisession-CDs. Diesen
CDs kann nach erfolgtem Schreibvorgang noch Daten hinzugefgt werden.
Allerdings kostet das erheblich Platz, die erste Session verschlingt
zustzlich 23 MB, jede weitere Session kostet 14 MB.

Ein Klick auf den "Schreiben"-Button startet den Schreibvorgang. In einem
Statusfenster informiert CDBurn ber den Fortgang des Schreibens und
ber die vermutete Dauer. Nach erfolgreichem Schreiben wird eine
Meldung ausgegeben, und die CD wird ausgeworfen (sofern nicht "nicht fixieren"
ausgewhlt wurde).

6. Kopieren einer CD
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
CDBurn erlaubt es, eine CD-zu-CD-Kopie mit dieser Funktion zu machen.
CDs werden Track fr Track kopiert, es werden nur Audio- und Datentracks
untersttzt. Es wird nur das Kopieren mit zwei Gerten untersttzt.
Das Kopieren mit einem Gert ist natrlich ber den Umweg
Track auslesen - Track schreiben jederzeit mglich.

Es kann mittels "Direkt kopieren" ausgewhlt werden, ob jeder Track
auf der Festplatte zwischengespeichert werden soll, oder ob die Daten
direkt nach dem Lesen wieder geschrieben werden sollen. Eine solche
direkte Kopie bentigt natrlich keinen Zwischenspeicherplatz auf der
Festplatte, ist aber erheblich anflliger, was Lesefehler und
Geschwindigkeitsprobleme angeht. Die nicht direkte Kopie braucht hingegen
gengend freien Speicherplatz auf der Festplatte (der jeweilis
zu kopierende Track wird in !Scrap abgelegt, d.h. !Scrap mu vorhanden
sein, und es mu dort auch gengend Platz fr den grten Track der
CD vorhanden sein).

Wenn eine Direktkopie gewhlt wird, sollte man sich darber im Klaren
sein, da die Geschwindigkeit hier extrem kritisch ist. Das Lesen mu
immer schneller gehen als das Schreiben, d.h. beim Schreiben mit
zweifacher Geschwindigkeit sollte der Leser schon vierfache Geschwindigkeit
beherrschen.

Es ist stark zu empfehlen, da immer zuerst eine Simulation durchgefhrt
wird, um beispielsweise sicherzustellen, dass auch die komplette Quell-CD
gelesen werden kann.

Um eine CD tatschlich zu kopieren, legen sie einen Rohling in den
CD-Brenner und die Quell-CD in ihr CD-ROM ein. Whlen sie die
geeigneten Optionen aus, und klicken sie auf den "Kopieren"-Button.
Der Kopiervorgang startet nach einigen Tests sofort.

Die Sanduhr und ein Statusfenster halten sie ber den Kopiervorgang
und den jeweiligen Stand auf dem Laufenden. Nachdem die Kopie
vollendet ist, wird die geschriebene CD ausgeworfen.

Achtung: Das Kopieren von Software zu anderen Zwecken als dem des persnlichen
Backups ist normalerweise nicht erlaubt. Seien sie sich sicher, dass
keine Urheberschutzrechte verletzt werden.


7. Erstellung einer Multi-Track-CD
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
CDBurn kann auch sogenannte Multi-Track-CDs (auch Mixed-Mode-CDs genannt)
erstellen. Diese CDs haben normalerweise als ersten Track einen Daten-Track,
und als folgende Tracks Musik-Tracks. Um eine solche CD zu erstellen,
whlen sie "nicht fixieren" aus beim Schreiben des Datentracks. Danach
kann ganz normal eine Musik-CD geschrieben werden.


8. Tools
~~~~~~~~
Einige kleinere, aber dennoch ntzliche Funktionen sind unter "Tools"
zusammengefat.

a) "Track auslesen", um einen einzelnen Track von der CD (Musik oder Daten)
   auszulesen. Whlen sie den auszulesenden Track mit den hoch/runter-Pfeilen
   und klicken sie dann auf den "Auslesen"-Button. Eine Save-Box erscheint.
   Ziehen sie das Icon auf ein Filer-Fenster ihrer Wahl. CDBurn beginnt
   dann mit dem Auslesen des Tracks.

b) "Manuelle Fixierung", um eine CD nachtrglich "von Hand" zu fixieren.
   Diese Funktion kann ntzlich sein, wenn man beispielsweise versehentlich
   "nicht fixieren" beim Schreiben eines Datentracks angegeben hatte, dann
   aber doch gerne die CD fixieren will. Einfach den entsprechenden
   CD-Typ auswhlen, und den "Fixieren"-Button anklicken.

c) "CD-R/W-Kontrolle", um ein ReWritable-Medium zu lschen.
   Die neuen ReWritable-Laufwerke knnen neben Standard-Rohlingen,
   die weiterhin nur einmal beschrieben werden knnen, auch spezielle
   ReWritable-Medien beschreiben, die normalerweise bis zu 1000 mal
   wieder gelscht werden knnen. Es wird empfohlen, immer ein
   vollstndiges Lschen durchzufhren. Aber Achtung: dieser Vorgang kann
   sehr lange dauern (bei zweifacher Geschwindigkeit knapp 40 Minuten!).


9. Was tun, wenn etwas schiefgeht
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
CDs zu schreiben ist eine relativ neue Technik, und auch deshalb gibt es
eine Menge Dinge, die schieflaufen knnen.

So gibt es beispielsweise bekannte Probleme mit einigen CD-Brennern, von
denen einige auf Bugs in der Firmware zurckzufhren sind, andere
hingegen auf Konstruktionsfehler. Viele 5.25"-Laufwerke der ersten
Generation haben ein internes Hitzeproblem, das sich durch Schreibabbrche
beim Schreiben mehrerer CDs hintereinander uert, hervorgerufen durch
eine Dejustierung des Schreiblasers. Je lter der Brenner wird, desto
hufiger treten derartige Probleme auf - bei manchen Modellen lassen sich
zuletzt sogar sehr lange Datentracks (ab 600 MB aufwrts) nicht mehr
schreiben. Hinzu kommt, da die Leistung des Schreiblasers mit steigender
Betriebszeit nachlt. Auch hier kann es zu Problemen kommen, die aber
durch Verwendung bestimmter Rohling-Typen letztendlich hinausgezgert werden
knnen (insbesondere die neue Reflex-Beschichtung von TDK soll auch von
lteren Lasern mit nachlassender Schreibleistung noch sehr gut beschrieben
werden knnen).

Verwirrenderweise meldet der CD-Brenner bei derartigen, hardwarebedingten
Fehlern oftmals einen "buffer underrun". Sollte also die Schreibsimulation
funktionieren, das tatschliche Schreiben aber mit einem "buffer underrun"
abbrechen, so ist Vorsicht geboten - es knnte durchaus an der Hardware
liegen.

Ein weiteres Problemfeld sind die Rohlinge, die teilweise enormen
Qualittsschwankungen unterliegen. Auch Verschmutzungen durch Staub oder
Fingerabdrcke auf der zu beschreibenden Seite knnen zu Schreibabbrchen
fhren. Weiterhin ist zu beachten, da offensichtlich nicht alle CD-ROMs
mit allen Rohlingen zusammenarbeiten. Ebenfalls sind Flle bekannt
geworden, wo CD-Brenner sich standhaft weigerten, eine bestimmte Art von
Rohlingen zu beschreiben. Da es sehr unterschiedliche Oberflchenvarianten
und chemische Zusammensetzungen gibt (auch zu erkennen an den unterschiedlichen
Farben), mu sich der Brenner vor dem Schreibvorgang kalibrieren, um
die Schreibleistung des Lasers korrekt einzustellen. Wenn bei dieser
Einstellung ein fehler auftritt, ist generell die Schuld beim verwendeten
Rohling zu suchen. Es kann im brigen auch passieren, da man lange Zeit
mit einer bestimmten Rohling-Marke keinPproblem hatte, und sich dann
die Ausflle pltzlich hufen. Das ist durchaus nicht ungewhnlich, da
selbst die Qualittsschwankungen von unterschiedlichen Produktionszyklen
enorm gro sind.

Es ist absolut notwendig, da der SCSI-Bus 100% zuverlssig arbeitet. Sowohl
die Terminierung als auch die Kabelqualitt spielen hier eine entscheidende
Rolle, ebenso wie andere Dinge wie beispielsweise die Mindestkabellnge
von 10 cm zwischen zwei SCSI-Gerten. Konsultieren sie ihr Handbuch zur
SCSI-Karte fr weitere Informationen. Die Erfahrung zeigt, da CD-Brenner
sehr empfindlich auf die Signalqualitt auf dem Bus reagieren. Sogar
kleine Dinge wie lose Kabelenden oder nicht-ganz-Standard-Terminatoren
knnen erhebliche Strungen verursachen, die im Betrieb ohne CD-Brenner
nie aufgetreten sind. Alle Arten von seltsamen Effekten knnen dadurch
auftreten.

Auch die Qualitt der SCSI-Karten selbst sowie deren Firmware stellt
ein Problem dar. Zunchst benutzt CDBurn ein selten benutztes Kommando,
um eine ausfhrliche Fehleranalyse berhaupt betreiben zu knnen.
Untersttzt die SCSI-Karte diesen Befehl nicht, bekommt der Benutzer
leider nur relativ nichtssagende Fehler zu Gesicht - die Funktionsfhigkeit
leidet darunter aber Gott sei Dank nicht.

Es scheint eine grundstzliche Inkompatibilitt mit den Connect32/
SCSIConnect/Yucani F1-Karten zu geben. Alle Firmware-Versionen, die dem
Autor bekannt sind, strzen beim Schreiben mit CDBurn reproduzierbar und
fatal ab.

Ein mgliches Problemfeld ist auch die Geschwindigkeit. Da das Beschreiben
einer CD ein nicht unterbrechbarer Vorgang ist, mssen die Daten immer
schnell genug zum CD-Brenner transportiert werden. Sowohl der CD-Brenner
als auch CDBurn versuchen durch Datenpuffer, etwaige Schwankungen so gut
wie mglich auszugleichen, aber bei einem zu langsamen System hilft das
nicht weiter. Bei regelmssigen Buffer Underruns hilft es also nur, die
Schreibgeschwindigkeit herabzusetzen.

Sollte der CD-Brenner nach einer Schreiboperation nicht mehr korrekt
funktionieren, sollte er kurz aus- und wieder angeschaltet werden.
CDBurn versucht, nach dem Schreiben den Brenner wieder in einen
konsistenten Zustand zu versetzen. Allerdings gelingt das aufgrund von
diversen Bugs in einigen Firmware-Versionen nicht immer.

Ein weiteres Problem kann auftreten, wenn der Computer an ein Netzwerk
angeschlossen ist. So arbeitet unter anderem Acorn Access ber Interrupts
vllig im Hintergrund und ist deshalb auch whrend Lese- und
Schreiboperationen aktiv und kann demzufolge den Betrieb des Brenners
empfindlich stren. Es wird empfohlen, das Netzwerk fr die Zeit
der zeitkritischen Dinge wie Schreiben und Einlesen von Audio-Daten das
Netzwerk abzuschalten.

Neuere Laufwerke bentigen oftmals eine betrchtliche Menge an Strom,
was vor allem die schwchlichen Netzteile in Risc PC und A7000 vor
Probleme stellen kann. Bitte achten sie darauf, dass ihr Netzteil stark
genug ist, um das Laufwerk in vollem Betrieb zu versorgen - Fehler, die
durch eine unzureichende Stromquelle entstehen, sind extrem schwierig
zu diagnostizieren, weil prinzipiell alles passieren kann.

10. Dank
~~~~~~~~
Besonderer Dank geht an:

  - Robin Watts von Warm Silence Software fr den Vertrieb des Programms
    und fr moralische Untersttzung
  - Matthias Faust, der die wunderschnen neuen Icons produziert hat und auch
    bei der Optimierung der Templates half
  - Martin Wrthner und Peter Naulls, ohne die diese 32bit-Version nicht
    mglich gewesen wre
  - Guttorm Vik fr StrongEd, einem excellenten Texteditor
  - Dominic Symes fr Zap, dem anderen excellenten Texteditor ;-)
  - Peter Burwood fr die Portierung von GNAT 3.03 auf RISC OS sowie seinem
    hervorragenden Support whrend der Entwicklung
  - Tim Tyler fr die Programmierung eines Ada 95-Modes fr Zap, nur
    48 (!!) Stunden nachdem ich ihm dieses vorgeschlagen hatte
  - Dick Alstein fr TemplEd, welcher fr alle Templates benutzt wurde
  - Christoph Schemainda fr konstruktive Kritik
  - Oliver Fischer fr viele Vorschlge und Diskussionen ber die
    Benutzungsoberflche
  - Axel Gern und Jochen Linkohr fr den Gemeinschaftskauf des CD-Brenners,
    die ursprngliche Motivation um CDBurn zu schreiben
  - Alle aktiven Beta-Tester fr die anhaltende konstruktive Zusammenarbeit
  - HP und Philips fr die Dokumentation ihrer CD-Brenner
  - German Archimedes Group (GAG) fr ResFind, das zur Auswahl der
    lnderspezifischen Resourcen benutzt wird
  - Herbert zur Nedden, fr viele Verbesserungsvorschlge zu Programm und
    Handbuch
  - Michael Sierp, fuer seine Hilfe bei der Beschaffung diverser
    Dokumentation
  - Karl-Heinz Penteker, fr seine Hilfe beim Handbuch

11. Wenn sie einen Vorschlag haben...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Wenn sie irgendeinen Vorschlag haben, wie man die Software besser machen
knnte, bitte teilen sie uns das mit. Wir versuchen, auf jeden Kunden
einzugehen - die Chancen stehen also gut, da ihre Vorschlge, falls sie
machbar sind, in einer der nchsten CDBurn-Versionen implementiert werden.

Die nchste Version von CDBurn wird hchstwahrscheinlich die folgenden
Dinge enthalten:

-- Untersttzung von weiteren Datenformaten beim Kopieren
- echtes Disc at once beim Kopiervorgang
- Untersttzung fr interaktive Hilfe

Anhang
======

A.1 Erstellen einer eigenen Dateinamenbersetzungstabelle
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Um die ultimative Flexibilitt beim Erstellen eines ISO9660-Images zu
ermglichen, bietet CDBurn die Mglichkeit, eigene bersetzungstabellen
fr Zeichen in Dateinamen zu verwenden. Eine solche Tabelle mu sich
im Verzeichnis !CDBurn.Mappings befinden und folgendem Format gengen:

Name der bersetzungstabelle
Maximale Objektnamenlnge
Maximale Dateinamenlnge
Maximale Extensionlnge
Zeichentabelle

"Name der bersetzungstabelle" ist einfach eine Zeichenkette, die im
"ISO-Image erzeugen"-Fenster unter "Dateinamenkonvertierung" gezeigt wird
wenn sie selektiert ist, und im entsprechenden Men auftaucht.

"Maximale Objektnamenlnge" ist die maximale Lnge eines Objektnamens in
Zeichen. Beispielsweise erlaubt ISO Level 2 eine Namenslnge von 31 Zeichen.

"Maximale Dateinamenlnge" ist die maximale Lnge des Dateinamens vor dem
Extension-Trenner, "Maximale Extensionlnge" bezieht sich auf die maximale
Lnge der Extension.

Diese Werte werden von CDBurn benutzt, um gegebenenfalls Warnungen
auszugeben, falls Dateinamen ber das Maximum hinausgehen. CDBurn
unternimmt nicht den Versuch, diese Maxima zwangsweise durchzusetzen.

Es ist nur sinnvoll, entweder fr "Maximale Objektnamenlnge" oder sowohl
fr "Maximale Dateinamenlnge" als auch fr "Maximale Extensionlnge" Werte
anzugeben. Deaktiviert werden die Maxima durch eine "0" als Lnge. CDBurn
untersucht die Dateinamenlnge und Extensionlnge nur, wenn die
Objektnamenlnge auf 0 gesetzt wird.

Die Zeichentabelle besteht aus 256 Zeichen, die in eine 1:1-Beziehung zu den
Zeichen im ISO 8859/1-Standard gesetzt werden. Wenn beispielsweise als
34. Zeichen ein "_" steht, so wird jedes "!" im Quellname in ein "_"
umgewandelt.

Dateiname und Extension werden am "."-Zeichen aufgesplittet, nachdem die
Zeichenbersetzung stattgefunden hat.

Alle vorhandenen Dateinamenbersetzungstabellen werden beim Start von
CDBurn eingelesen, wenn also neue Tabellen hinzugefgt werden sollen,
mu CDBurn erneut gestartet werden.


A.2 Umstellen der Sprache
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

CDBurn pat sich dank ResFind automatisch an die konfigurierte Sprache
des Rechners an (und zwar an die mit dem Befehl *Configure Country ein-
gestellte Sprache und nicht die des Territories).

Sollten Sie wnschen, da CDBurn nicht in der so automatisch ermittel-
ten Sprache arbeitet, knnen sie diese leicht berschreiben:

Der einfachste Weg ist, ResConf zu benutzen, welches z.B. ber die
German Archimedes Group (GAG) wie auch ber verschiedene FTP-Server
erhltlich ist.

Es gibt ebenfalls die Mglichkeit, es ber ein einfaches CLI-Kommando,
z.B. innerhalb einer Obey-Datei (Kommandodatei) durchzufhren. Dazu
gengt eine einfache Zeile, z.B.

set CDBurn$Language Germany

um die deutsche Sprache auszuwhlen. Schauen sie in das Verzeichnis
!CDBurn.Resources, um festzustellen, welche Sprachen und Lnder
untersttzt werden (derzeit Englisch (UK) und Deutsch (Germany)).
